Pompeji
ist eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und liegt in der Region Kampanien nahe der heutigen Stadt Neapel. Die antike römische Stadt wurde im Jahr 79 n. Chr. beim Ausbruch des Vulkans Vesuv unter einer mehrere Meter dicken Schicht aus Asche und Bimsstein begraben.
Untergang der Stadt
Der Ausbruch des Vesuvs am 24. August (oder möglicherweise im Oktober) 79 n. Chr. traf die Stadt überraschend. Heiße Aschewolken und pyroklastische Ströme begruben Pompeji innerhalb weniger Stunden. Tausende Einwohner starben, viele wurden in genau den Positionen konserviert, in denen sie vom Tod überrascht wurden. Diese Katastrophe gehört heute zu den bekanntesten Naturkatastrophen der Antike.
Wiederentdeckung
Die verschüttete Stadt geriet über Jahrhunderte in Vergessenheit. Erst 1748 begann man mit systematischen Ausgrabungen unter der Herrschaft der bourbonischen Könige von Neapel. Durch die Ascheschicht blieb Pompeji außergewöhnlich gut erhalten. Archäologen fanden:
- komplette Straßen mit Pflastersteinen
- Wohnhäuser und Villen
- Thermen, Tempel und Tavernen
- Wandmalereien und Mosaike
- Alltagsgegenstände wie Geschirr, Werkzeuge oder Schmuck
Ein einzigartiger Einblick in das römische Leben
Pompeji gilt heute als Momentaufnahme des römischen Alltagslebens im 1. Jahrhundert n. Chr. Man kann dort genau erkennen, wie Menschen lebten, arbeiteten und ihre Freizeit verbrachten. Besonders bekannt sind:
- das Forum (politisches und wirtschaftliches Zentrum)
- das große Amphitheater
- prachtvolle Villen wie die Villa der Mysterien
- zahlreiche Fresken und erotische Wandbilder, die viel über römische Kultur verraten



































